X
Schnellnavigation und Seitenhilfe
Weitere Funktionen

Animation Wärmepumpe

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist eine gute Wahl, um Ihr Haus umweltfreundlich und kostengünstig zu heizen. Damit nutzen Sie die natürliche Wärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Dazu gehört eine Wand- oder Fußbodenheizung, die mit 30 bis 35 Grad betrieben wird. Eine gute Wärmedämmung rundet den Erfolg ab. Die Tiroler Wasserkraft hat in ihrem Versorgungsgebiet die Wärmepumpenförderung verdoppelt. Nutzen Sie diese Unterstützung.

Tiefenbohrung

Tiefensonden sind mit Sole gefüllte Kunststoffleitungen, die in eine Tiefenbohrung abgesenkt werden. Während des Betriebes transportiert die umlaufende Sole Wärme vom Boden in die Wärmepumpe. Während des gesamten Prozesses wird kein Grundwasser entzogen. Tiefensonden können in Locker- oder Festgesteinsformationen errichtet werden und haben eine Bohrtiefe bis zu 150 Metern.

Flächenkollektor

Flachkollektoren sind gegenüber den Tiefensonden kostengünstiger. Dennoch geht der Trend immer mehr zu Tiefenbohrungen. Gründe dafür sind zum einem der steigende Anteil an Sanierungen, bei denen die bereits angelegten Außenanlagen nicht mehr zerstört werden sollen und zum anderen die für den Neubau zur Verfügung stehenden Grundstücksflächen, welche für einen Flächenkollektor meist nicht ausreichend sind.

Grabenkollektor

Der Grabenkollektor ist die platzsparende Variante des Flächenkollektors. Beim Grabenkollektor wird ein ungefähr drei Meter tiefer Graben ausgehoben, an dessen Seitenwänden die Rohrleitungen in mehreren Ebenen verlegt werden. Der Grabenkollektor wird nur noch sehr selten verwendet.

Grundwasserbrunnen

Der Vorteil dieser Technik ist, dass die Grundwassertemperatur im Verlauf eines Jahres nur geringfügig schwankt und im Mittel etwa bei 10 °C liegt. Das Grundwasser wird über einen Förderbrunnen entnommen und nach dem Wärmeentzug über einen zweiten Brunnen, dem Schluckbrunnen, wieder dem Grundwasser zugeführt. Sofern Grundwasser in ausreichender Menge, Qualität und in geeigneter Tiefe zur Verfügung steht, ist diese Wärmequelle besonders gut geeignet.

Luftwärmepumpe

Außenluft ist eine Wärmequelle, die überall unbegrenzt zur Verfügung steht und einfach nutzbar ist. Die Effizienz der Luftwärmepumpe ist sehr stark von der jeweiligen Außentemperatur abhängig. Deshalb werden Luftwärmepumpen meist zusätzlich zur bestehenden Zentralheizanlage eingesetzt.

Funktionsweise

Verdampfer, Verdichter, Kondensator und Expansionsventil bilden einen geschlossenen Kreislauf. Im Verdampfer wird aus Luft, Erdreich oder Grundwasser Umweltwärme entzogen. Das Arbeitsmedium (AM) im Verdampfer geht vom flüssigen in den gasförmigen Zustand über. Der elektrisch betriebene Verdichter komprimiert das gasförmige AM und bringt es auf ein höheres Temperaturniveau. Im Kondensator gibt das AM seine Wärme an das Heizsystem ab und wird flüssig. Dannach wird das unter Druck stehende AM über das Expansionsventil entspannt und der Prozess beginnt von Neuem.

Detailfahrt Haus

Wärmepumpen benötigen für ihren optimalen Betrieb auf der Wärme abgebenden Seite ein Niedertemperatur-Heizsystem (30 – 35 °C). Durch eine gute Wärmedämmung und die gleichmäßige Wärmeverteilung im Raum wird die Wärmebehaglichkeit gesteigert. Dadurch kann die Raumlufttemperatur im Vergleich zu Hochtemperaturheizung um 1-2 °C niedriger gehalten werden. Mit 1 °C weniger Raumtemperatur sparen Sie sich ca. 5 % an Heizkosten und Sie helfen die Umwelt zu schonen.

scroll up