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Mobilität & Ladeinfrastruktur

Fortführung der Praxistests und Erweiterung der TIWAG-Elektroautoflotte

Elektromobilität stellt einen elementaren Baustein zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und zur Erhöhung der Energieautonomie Tirols dar. TIWAG und TINETZ bestätigen ihre landesweite Vorreiterrolle und erweitern auch 2018 ihre Flotte von E-Fahrzeugen die bereits seit Jahren im täglichen Betrieb eingesetzt werden. Insgesamt 25 rein elektrisch betriebene und damit CO2-neutrale Autos werden zusätzlich angeschafft, um damit konventionell betriebene Fahrzeuge des bestehenden Fuhrparks zu ersetzen.

Durch den gestreuten Einsatz der Fahrzeuge über alle Regionen des TIWAG-Wirkungsbereichs werden wertvolle Informationen auch für künftige Nutzungsszenarien zum Einsatz der E-Mobilität in der gesamten TIWAG-Gruppe gesammelt.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobiliät in Tirol

Das Aktionsprogramm der TIWAG und TINETZ sieht eine öffentlich zugängliche, zukunftsfähige und bedarfsgerechte Verdichtung der Ladeinfrastruktur in Tirol vor, die den europäischen Standards gerecht wird und einen maßgeblichen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Tirol durch Einsatz von Strom aus erneuerbaren heimischen Energiequellen leistet. Als größte Ladenetzbetreiberin Tirols unterstützt und initiiert TIWAG Ladeinfrastrukturprojekte durch die Bereitstellung von Ladesystemen und gewährleistet außerdem die Interoperabilität der Ladepunkte zu anderen Betreibern.
Zur Erfüllung der umfangreichen (abwicklungs-)technischen Vorgaben aus der EU-RL 2014/94/EU und den gesetzlich vorgeschriebenen nationalen Normen stellt TIWAG den Kooperationspartnern ein abrechnungsfähiges Ladesystem (Stand- oder Wandsystem) für ein- und mehrspurige Elektrofahrzeuge nach TIWAG-Standard zur Verfügung und übernimmt zusätzlich das Abrechnungs- und Energiedatenmanagement. Als Identifikationsmedien sind RFID/NFC-Karten für Kunden der TIWAG und der TIWAG-Partner für Mobilitätsanwendungen sowie App-Anwendungen, insbesondere die TIWAG E-Mobility App vorgesehen.
Grundlegende Voraussetzung für das Zustandekommen einer Kooperation ist die Erfüllung der sowie die Zustimmung zu den Förderrichtlinien für das TIWAG Public Charging durch den Kooperationspartner.

10-Punkte Förderrichtlinien für das TIWAG Public Charging:

  1. Der Kooperationspartner stellt für das Ladeinfrastrukturprojekt mindestens zwei öffentlich zugängliche Parkflächen mit hoher Besucherfrequenz zur Verfügung.
  2. Die technische Ausstattung und die Layoutgestaltung des zur Verfügung gestellten Ladesystems einschließlich einer Anfahrschutzmaßnahme werden ausschließlich von TIWAG spezifiziert.
  3. Der Kooperationspartner ist Stromkunde der TIWAG oder der ÖET.
  4. Die Kostenaufteilung der Umsetzungsmaßnahmen (Grabungs- und Kabelverlegungsarbeiten, Betonfundament, Kabelverteiler, Datenanschluss, etc.) wird zwischen dem Kooperationspartner und TIWAG je nach Standort individuell festgelegt.
  5. TIWAG ist Betreiberin des Ladesystems und holt mit Ausnahme der Baubewilligung sämtliche zur Errichtung und zum Betrieb des Ladesystems erforderlichen behördlichen Bewilligungen ein.
  6. Das AC-Ladesystem wird auf Kosten der TIWAG installiert, verbleibt im Eigentum der TIWAG und übernimmt TIWAG mit einem Service Provider das Abrechnungs- und Energiedatenmanagement sowie die Funktionsüberwachung einschließlich der Koordinierung und Durchführung der Service-, Wartungs- und Störungsbeseitigungsarbeiten auf ihre Kosten.
  7. Für Instandhaltung und Abrechnung wird dem Kooperationspartner während der Ladesystembereitstellung ein pauschales Betriebsentgelt von 80 EUR zzgl. USt. pro Monat in Rechnung gestellt.
  8. Die Einnahmen aus der Abgabe der elektrischen Energie an die Kunden der AC-Ladesysteme fließen ausschließlich der TIWAG zu und steht dieser das alleinige Recht zur Preisgestaltung zu.
  9. Der Installationsort des Ladesystems befindet sich in unmittelbarer Nähe an einem Netzanschlusspunkt mit bedarfsgerechter Leistungsbereitstellung. Unter dieser Voraussetzung beauftragt TIWAG die Herstellung des erforderlichen Netzanschlusses und trägt auch die Kosten dafür.
  10. Die TIWAG behält sich die Ablehnung des Ansuchens jeweils ohne Angabe von Gründen vor. Ein Rechtsanspruch auf einen Abschluss der Kooperationsvereinbarung besteht nicht. Ein aus welchen Gründen immer zu Unrecht zur Verfügung gestelltes AC-Ladesystem kann von TIWAG jederzeit auf Kosten des Kooperationspartners deinstalliert werden.

 

Nach erfolgter Zustimmung zu den Förderrichtlinien durch den Kooperationspartner und positiver Prüfung durch TIWAG erfolgt in einem zweiten Schritt die Ausfertigung einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung.

Die TINETZ fördert die Errichtung von abrechnungsfähigen Ladesystemen für ein- und mehrspurige Elektrofahrzeuge zur Nutzung an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten mit hoher Verweildauer sowie Besucherfrequenz ebenfalls. Voraussetzung ist ein Beitrag des Energielieferanten zur Errichtung der Ladestation, der dem Wert der Förderung der TINETZ entspricht. Die Formalitäten im Zusammenhang mit der Antragstellung bei der TINETZ erledigen gerne wir für Sie.
Den Antrag sowie die Förderbedingungen zur Errichtung eines Ladeinfrastrukturprojektes finden Sie in der Infobox.

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