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Neubau Druckschacht - Projektvorstellung

Übersichtsgrafik

Die Bauarbeiten haben mit 01. März 2012 begonnen und konnten im Mai 2016 abgeschlossen werden.

Der neue Kraftabstieg besteht aus einem Wasserschloss, einem 60 % geneigten Druckschacht und einer Flach­strecke, die vor dem Krafthaus Prutz in die bestehende Rohrleitung einbindet.

Der neue Druckschacht verläuft in der Lage annähernd parallel zur Trasse des bestehenden Druckschachts, jedoch in einer tieferen Lage im Berg.

Der Neubau des Wasserschlosses erfolgte in unmittelbarer Nähe des bestehenden Wasserschlosses, wobei die bestehende Wasserschloss-Oberkammer in das Gesamtsystem des neuen Wasserschlosses integriert wurde.

Hauptabmessung Druckschacht
Länge Druckschacht1450 m
Länge Flachstrecke325 m
Höhenunterschied908 m
Ausbruchsdurchmesser5,5 m
Panzerungsdurchmesser4,3 m
Neigung60%
Ausbauwassermengen122 m³/s
Hauptabmessung Wasserschloss
Volumen Wasserschloss Unterkammer15.900 m³
Volumen Wasserschloss Oberkammer9.833 m³
Höhe Steigschacht154 m
Ausbruchsdurchmesser Steigschacht7,10 m

Arbeiten im Baubereich Prutz:

  • Konventioneller Ausbruch (NÖT) der Flachstrecke, der Schachtfusskaverne sowie aller Zufahrts- und Verbindungsstollen
  • Montage der Tunnelbohrmaschine (TBM) im Bereich der BE-Fläche Prutz
  • Auffahren des Druckschachtes mit der Tunnelbohrmaschine
  • Deponierung des Ausbruchmaterials in der Deponie Runserau
  • Montage und Hinterbetonieren der Panzerung in der Flachstrecke
  • Anschluss an den Bestand

Der Schrägschacht wird mit einer Robbins Doppelschild Tunnelbohrmaschine (TBM) mit Ausbruchsdurchmesser von D= 5,5 m aufgefahren. Die Sicherung erfolgt mit Stahlbeton-Tübbingen.

Technische Daten Tunnelbohrmaschine:

ModellRobbins Doppelschild
Gewicht Bohrkopf380 to
Gewicht Nachläufer250 to
Ausbruchsdurchmesser5,54 m
Bohrkopfleistung1.575 kW (2.142 PS)
Drehzahl

0 bis 11,1 U/min

Drehmoment1.350 kNm
Rollenmeißel 19"37 Stück

Aufgrund der sehr hohen dynamischenmechanischen und statischen Belastungen die auf den Triebwasserweg wirken, wird dieser auf einer Länge von insgesamt ca. 2300 m durch eine Stahl-Panzerung verstärkt.
Mit der Planung, Herstellung und Montage dieser Panzerung wurde die Firma ANDRITZ HYDRO GmbH in Zusammenarbeit mit KREMSMÜLLER Industrieanlagenbau KG beauftragt. Die Qualitätsüberwachung wurde der Firma TEMAT übertragen.

Arbeiten im Bereich Burgschrofen:

  • Konventioneller Ausbruch (NÖT) des Wasserschlosses und aller Zufahrts- und Montagestollen
  • Deponierung des Ausbruchmaterials in der Deponie Burgschrofen
  • Endfertigung und Qualitätskontrolle der Panzerung für das Wasserschloss und den Druckschacht
  • Montage und Hinterbetonieren der Panzerungen im Wasserschloss und Druckschacht
  • Anschluss an den Bestand
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