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Fischwanderhilfe Langkampfen

Projektsgebiet der Fischwanderhilfe Hirnbach

Das Kraftwerk Langkampfen wurde im November 1998 in Betrieb genommen. Im Zuge der Errichtung wurde seitens der Behörde die Errichtung einer funktionsfähigen Fischwanderhilfe vorgeschrieben. Tatsächlich wurden sogar zwei Fischwanderhilfen hergestellt (Umgehungsgerinne Nord und Süd). Im Rahmen der Ist-Zustandserhebung des Landes Tirol für den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan 2009 wurde deutlich, dass die bestehende Fischwanderhilfen Defizite aufweisen.

Daher wurde entschieden, die bestehende Fischwanderhilfe orographisch links (Umgehungsgerinne Nord) in der bestehenden Form mit Biotop und einigen Biberdämmen zu belassen. Die Fischwanderhilfe rechts, das Umgehungsgerinne Süd, wurde auf Basis aktueller fischökologischer Erkenntnisse angepasst: teilweise wurde das bestehende Gerinne des Hirnbaches genutzt und im Ein- bzw. Ausstiegsbereich wurden zwei Schlitzpässe hergestellt.  Diese „Fischwanderhilfe Hirnbach“ stellt nunmehr die Durchgängigkeit am KW Langkampfen her. Das Umgehungsgerinne Nord bleibt weiterhin bestehen und stellt jedenfalls ein wertvolles Habitat dar, in dem eine Reihe von Fischen dem Laichgeschehen nachgehen können.

Die Fischwanderhilfe wird im Wesentlichen in folgende Anlagenteile unterteilt:

  • Schlitzpass Einstieg (unterhalb der Wehranlage)
  • Adaptierungen im Hirnbach
  • Schlitzpass Ausstieg (oberhalb der Wehranlage)
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