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Speicherkraftwerk Kühtai - Projektkontakt

Dipl.-Ing. Klaus FeistmantlDipl.-Ing. Klaus Feistmantl

Kostenfreie Telefonauskunft:

T 0800 207 802

Projektleiter:

Dipl.-Ing. Klaus Feistmantl
T +43 (0)50607 21216
info-skw.kuehtai@tiwag.at

Klaus Feistmantl ist seit 2012 bei der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG beschäftigt und leitet seit Anfang 2014 das Projekt Speicherkraftwerk Kühtai. Für die Abwicklung dieses Großprojektes konnte er in seiner vorangegangenen, 15-jährigen Berufslaufbahn, zuletzt als langjähriger Projektleiter für einen Abschnitt der neuen Unterinntalbahn, wertvolle Erfahrungen im Bau- und Projektmanagement sammeln.

"Aus unserer Steckdose kommt tagtäglich verlässlich Strom. Er ist im Alltag dadurch beinahe schon so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Erst wenn wir eine Zeit lang ohne Strom auskommen müssen, wird uns der Wert dieser Ressource wieder bewusst, denn ohne Strom funktioniert heute praktisch gar nichts mehr. In der Diskussion um die künftige Energieversorgung und Kraftwerksprojekte sollte man auf diesen Aspekt nicht vergessen.

Mit dem geplanten Zubau zur bestehenden Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz leisten wir einen wichtigen Beitrag für die eigenständige Stromversorgung in Tirol. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Höhendifferenz zwischen dem neuen Speicher Kühtai und dem Kraftwerk Silz von mehr als 1400 m kann aus vergleichsweise wenig Wasser viel Strom erzeugt werden. Auch der Gesamtwirkungsgrad der Kraftwerksgruppe verbessert sich mit dem Zubau. Bauliche Änderungen an der Bestandsanlage sind dabei nicht notwendig. Die bestehende Infrastruktur im Kühtai bietet zudem den Vorteil, dass keine neuen Hochspannungsleitungen für den Stromabtransport errichtet werden müssen. Auch die verkehrstechnische Erschließung ist bereits vorhanden. Aufgrund dieser vorteilhaften Randbedingungen vermindern sich erforderliche Eingriffe in die Natur.

Trotz größter Rücksichtnahme auf Natur und Umwelt ist eine Stromerzeugung zum ökologischen Nulltarif nicht möglich. Unvermeidbare Veränderungen und Eingriffe in die Natur werden durch umfangreiche Maßnahmen minimiert und bestmöglich ausgeglichen. So werden beispielweise schon vor Baubeginn die Grasfrösche und Bergmolche aus dem Baustellenbereich im Längental eingesammelt und in eigens angelegt Biotope übersiedelt. Auch die Ameisen werden in Sicherheit gebracht. Noch viele weitere vorgesehene Maßnahmen machen das Projekt gesamthaft betrachtet umweltverträglich.

Die TIWAG wird dieses Projekt mit großer Sensibilität für die Umwelt und als ein verlässlicher Partner umsetzen"
Klaus Feistmantl

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