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Tiwag-News

Corona-Pandemie: Umfangreiche Schutzmaßnahmen in der TIWAG-Gruppe

Die globale Corona-Pandemie führt weltweit und in Österreich zu erheblichen Einschränkungen, mit denen die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden soll.

Seitens der TIWAG-Gruppe wurden alle notwendigen Vorkehrungen für die Sicherstellung der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung der Tiroler Bevölkerung und Wirtschaftsbetriebe im Versorgungsgebiet der TIWAG getroffen, um die Energieversorgung auch bei einem Andauern der bestehenden Verhältnisse aufrecht zu erhalten.

Im Rahmen des Konzernkrisenmanagements, das bereits im Februar einberufen wurde, wird die aktuelle Lage laufend beobachtet, um situationsbezogen als TIWAG-Gruppe reagieren zu können. „Im Vordergrund stehen dabei die Gewährleistung der sicheren Energieversorgung für Tirol und der größtmögliche Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Aufrechterhaltung der essenziellen Prozesse“, betont TIWAG-Vorstandsdirektor DI Johann Herdina als Leiter des Krisenstabes.

Vielfältige Maßnahmen schrittweise aktiviert

Bereits im Jänner wurden – im Einklang mit der Ausrufung der WHO-Warnstufe IV – die Schutzmaßnahmen in der TIWAG-Gruppe schrittweise erhöht. Dazu gehörten als erste Maßnahmen unter anderem die Einberufung eines Pandemiebeauftragten und das Beschaffen von zusätzlichen Hand- und Flächendesinfektionsmitteln. Vorstände und Geschäftsführungen wurden laufend über aktuelle Entwicklungen informiert.

In den Dienststellen der TIWAG wurden zusätzliche mobile und fixe Hygienespender montiert und die MitarbeiterInnen über Hygiene-Maßnahmen regelmäßig informiert. An die Montagetrupps wurde Sterilium zur regelmäßigen Desinfektion auch im Außendienst ausgegeben.

Seit Ende Februar trat das Konzernkrisenmanagement alle 24 Stunden zu einer Sitzung und Lagebeurteilung (auch in Kontakt mit dem Landessanitätsdienst, dem Landeswarndienst und FachexpertInnen) zusammen, wobei u.a. Maßnahmen zur gesonderten Personaleinteilung erörtert wurden. Diese Besprechungen wurden vermehrt als Telefonkonferenzen durchgeführt. Seit der Einstufung der Corona-Welle als Pandemie durch die WHO am 12. März sind alle Krisenstäbe laufend im Einsatz.

Einsatzfähigkeit der Dienststellen bleibt gewährleistet

Ein großer Teil der MitarbeiterInnen der TIWAG-Gruppe wurde mit Beginn der Ausgangsbeschränkungen in Telearbeit/Home-Office verlegt. Die Einsatzzentralen von TIWAG, TINETZ und TIGAS sind weiterhin rund um die Uhr besetzt.

Hier wurden mit getrennten Diensteinteilungen und Aufteilung der MitarbeiterInnen in kleinere Teams (mit Kontaktverbot untereinander) zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Durch das Hochfahren von Ersatzwarten sind aktuell mehrere Warten redundant im Betrieb, in denen Nahrungsmittel für mehrere Wochen eingelagert sowie Feldbettlager eingerichtet wurden.

Erzeugungspersonal und Störtrupps zur Aufrechterhaltung der Erzeugungs- und Netzinfrastruktur sind ebenso ständig im Einsatz bzw. rund um die Uhr in Bereitschaft. Schutzausrüstung wurde an MitarbeiterInnen, die aufgrund dienstlicher Notwendigkeiten einem erhöhten Risiko einer Infektion ausgesetzt sind, ausgegeben.

Das alles dient nicht nur dem größtmöglichen Schutz der MitarbeiterInnen selbst, sondern soll vor allem eine ausreichende Einsatzfähigkeit der relevanten Dienststellen im Notfall sicherstellen. Ebenso erhalten die MitarbeiterInnen laufend zahlreiche Anweisungen und Tipps zu Verhaltensweisen, angefangen vom Vermeiden von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften über detaillierte, praxisnahe Handlungsanweisungen im Umgang mit Corona-Verdachtsfällen bis hin zu psychosozialen Unterstützungsangeboten für Home-Office und zum Thema Corona-Pandemie allgemein.

„Die TIWAG-Gruppe ist trotz der ernsten und herausfordernden Lage gut auf die weitere Entwicklung und die bestmögliche Sicherung der Strom-, Gas- und Wärmeversorgung vorbereitet“, so TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Erich Entstrasser. „Wir dürfen uns an dieser Stelle auch bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren pflichtbewussten und engagierten Einsatz bedanken.“

Service Center weiterhin erreichbar

Das Service Center der TIWAG und TIGAS in der Salurner Straße in Innsbruck ist seit Freitag, 13.3., für den öffentlichen Parteienverkehr geschlossen. Via Mail (sc@tiwag.at) und Telefon (Kostenlose Hotline: 0800 818 819) bleibt das Service Center aber vorerst weiterhin für die KundInnen erreichbar und können so alle Anliegen bearbeitet werden.

Weitere Informationen

DI Johann Herdina

TIWAG-Vorstandsdirektor

T: 050607-21010

E-Mail: presse@tiwag.at

www.tiwag.at

 

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