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Tiwag News

Erweiterung des Kraftwerks Kirchbichl geht in die nächste Runde

Das TIWAG-Innkraftwerk Kirchbichl liefert seit 1941, also seit nunmehr 75 Jahren, zuverlässig Strom für Tirol. Im Zuge einer Sanierung und Erweiterung soll die Effizienz des Kraftwerks nun gesteigert werden. TIWAG-Vorstandsdirektor Johann Herdina stellte im Rahmen eines Pressegesprächs vor Ort gemeinsam mit den Projektverantwortlichen die geplanten baulichen Maßnahmen vor.

TIWAG investiert 100 Mio. Euro

„Die Erweiterung des Kraftwerkes Kirchbichl stärkt nicht nur die energiewirtschaftliche Autonomie des Landes, sondern bedeutet auch eine hohe regionale Wertschöpfung, eine Verbesserung der Infrastruktur in der Projektregion und eine ökologische Sanierung der Innschleife“, unterstreicht der TIWAG-Vorstandsdirektor die Bedeutung des Projekts.

Der Baubeginn ist demnach für Mitte 2017 geplant, die Fertigstellung des Gesamtvorhabens bis Ende 2020. Die Kosten für die Erweiterung und Sanierung belaufen sich auf rund 100 Mio. Euro.

Ökologische Sanierung der Innschleife

Im Zuge des Projekts wird der Wirkungsgrad der Gesamtanlage weiter optimiert. Gleichzeitig kann die Anlagensicherheit verbessert und die gewässerökologische Durchgängigkeit (Fischwanderhilfe) inklusive Abgabe des erforderlichen Restwassers in der Innschleife nach Vorgaben des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans sichergestellt werden.

Die Erhöhung der Ausbauwassermenge erfolgt durch die Errichtung des Krafthauses Kirchbichl 2 (inklusive einer weiteren Turbine) sowie eines Dotierkraftwerks, mit dem die Restwasserabgabe auch zur Stromerzeugung genutzt wird. Insgesamt können somit zusätzlich rund 35 Gigawattstunden (GWh) regenerative Energie pro Jahr erzeugt werden.

„Der Ausbau der bestehenden Kraftwerksanlage erzielt einen hohen Nutzwert bei geringen Eingriffen in die Umwelt“, bestätigt TIWAG-Projektleiter Johann Neuner.

Öffentliche Auflage und Projektinformation

Bürgermeister Herbert Rieder von der betroffenen Standortgemeinde Kirchbichl lobt die professionelle Vorgehensweise: „Die Gemeinden sind seit Projektbeginn eingebunden. Unsere Anliegen werden ernst genommen. Die TIWAG kommuniziert auf Augenhöhe. Darüber hinaus ist das Projekt ein willkommener wirtschaftlicher Impuls für die Region.“

Seit 23. Mai und noch bis 5. Juli 2016 liegt der Genehmigungsantrag zum Erweiterungsprojekt in den Gemeindeämtern Kirchbichl, Angath, Langkampfen und der Stadtgemeinde Wörgl sowie beim Amt der Tiroler Landesregierung zur öffentlichen Einsicht und Stellungnahme auf. Parallel dazu informiert die TIWAG die Bevölkerung bei zwei öffentlichen Veranstaltungen am 28. Juni (19 Uhr) im Strandbad Kirchbichl und am 5. Juli (19 Uhr) im Volkshaus Wörgl.

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