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Tiwag News

IV-Studie bestätigt TIWAG als Konjunkturlokomotive

Die TIWAG sorgte im Geschäftsjahr 2017 für eine direkte Bruttowertschöpfung in Tirol von 340,5 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der indirekten Effekte aus Zulieferbeziehungen sowie der Einkommensverwendung sind es sogar 409,5 Mio., so das Ergebnis einer umfassenden Studie der Industriellenvereinigung Tirol über die volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte des Tiroler Landesenergieversorgers (Weblink).

1,64 Milliarden Euro investiert
„Der ökonomische Fußabdruck der TIWAG als unternehmerisches Flaggschiff des Landes Tirol ist beträchtlich. Die TIWAG ist weit mehr als nur ein Stromproduzent. Unser Landesenergieversorger schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Tirol. Dazu leisten nicht zuletzt die vielen Tiroler Stromkunden mit ihrem Bekenntnis zum heimischen Anbieter einen Beitrag“, betont Eigentümervertreter LH Günther Platter. Ein weiteres Detail der Studie: In den letzten zehn Jahren hat die TIWAG-Gruppe über 1,64 Milliarden Euro in Betrieb, Instandhaltung und Ausbau der Anlagen investiert „Knapp 80 Prozent davon fließen in die heimische Wirtschaft, vor allem der Bau und das Baunebengewerbe profitieren. Damit zählt die TIWAG zu den größten Investoren am Wirtschaftsstandort Tirol“, so LH Platter.

„Die Studie zur TIWAG zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag die TIWAG für den Industrie- und Wirtschaftsstandort leistet. Eine sichere und auch konkurrenzfähige Stromversorgung war in der Geschichte der Tiroler Industrie immer von essentieller Bedeutung. Die Energieversorgung ist auch heute noch von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft. Ein verlässlicher Partner der Tiroler Industrie ist dabei die TIWAG“, erklärt IV-Präsident Christoph Swarovski: „Der Energiebedarf wird weiter steigen und wenn wir den Umstieg auf die Erneuerbare Energie schaffen wollen, dann muss der Ausbau der heimischen Wasserkraft entschlossener vorangetrieben werden. Wir müssen unsere eigenen Ressourcen nutzen.“

TIWAG sichert über 4.000 Jobs

Auch die öffentliche Hand profitiert von der TIWAG. Die Studie weist für das Unternehmen einen jährlichen Beitrag von knapp 230 Mill. Euro für die öffentliche Hand aus.  Darin enthalten sind Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuer, Umsatzsteuer und weitere Steuern. Inklusive indirekter Effekte kann das Gesamtaufkommen auf rund 333,9 Mio. geschätzt werden.

Mit über 1.400 Beschäftigten zählt die TIWAG-Gruppe zudem zu den wichtigsten Arbeitgebern im Land. Über 2.770 zusätzliche Arbeitsplätze sind dabei in Tirol direkt oder indirekt auf den Geschäftsbetrieb des Landesenergieversorgers zurückzuführen. Das heißt: Jeder 98. Arbeitsplatz in Tirol hängt an der TIWAG. Das entspricht einem Anteil von 1,01% aller Beschäftigten. Und: Mit jedem in der TIWAG geschaffenen Arbeitsplatz wird ein weiterer Job in Tirol geschaffen bzw. gesichert.

Die betriebseigene Lehrausbildung ist ein wichtiger Eckpfeiler der Personalpolitik. „Über 400 TIWAG-Mitarbeiter und damit rund ein Drittel der Belegschaft haben eine Lehre absolviert. Aktuell werden wieder 42 Lehrlinge im TIWAG-Konzern in sieben Lehrberufen ausgebildet“, berichtet Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser. Seit 2011 trägt die TIWAG das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ des Landes Tirol, seit 2014 ist sie auch „Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der TIWAG-Chef nach zuletzt herausfordernden Rahmenbedingungen am Strommarkt mit einer weiteren Stabilisierung des Ergebnisses von 75,8 Mio. Euro im Jahr 2017 bei der Konzernmutter TIWAG. Das Ergebnis vor Steuern im Konzern betrug 92,4 Mio. Euro bei einem Gesamtumsatz von 1,09 Mrd. Euro. 20,6 Mio. Euro flossen dabei als Dividende an den Eigentümer.

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