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Tiwag-News

Stellungnahme zum Rechnungshof-Bericht

Der Rechnungshof hat im Rahmen einer routinemäßigen Prüfung die TIWAG sowie den Bau des Gemeinschaftskraftwerk Inn (GKI) untersucht.

Zum vorliegenden Endbericht meint TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser: „Insgesamt stellt der Rechnungshof dem Tiroler Landesenergieversorger ein gutes Zeugnis aus. Das Unternehmen steht solide da, auch die Zusammenarbeit mit dem Eigentümer sowie dem Aufsichtsrat ist professionell.“ Die angeführten Bedenken um mögliche Einflussnahme bzw. Interessenskonflikte teilt der TIWAG-Chef nicht: „Vorstand und Aufsichtsrat sind allein dem Unternehmensinteresse verpflichtet und nehmen diese Verantwortung sehr ernst, wobei uns als Leitbetrieb des Landes Tirol auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Tirols am Herzen liegt. Entsprechend werden wir auch zukünftig in guter Abstimmung mit dem Land Tirol als 100-Prozent-Eigentümer im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten danach handeln.“

Trotz Corona wird die TIWAG bis 2025 insgesamt 1,5 Mrd. Euro investieren und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land sichern. Ende 2022 wird das GKI als erstes, neues TIWAG-Großkraftwerk nach über 20 Jahren in Betrieb gehen. GKI-Geschäftsführer Johann Herdina: „Nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten zum Baustart und dem späteren Ausstieg durch den Verbund sind wir auf Kurs.“ Auch die angepassten Gesamtbaukosten von 604,9 Mio. Euro sollen jetzt halten.

Die vom RH geäußerten Empfehlungen möchte Herdina bei künftigen Vorhaben jedenfalls berücksichtigen, stellt jedoch auch fest: „Sämtliche bisher von der TIWAG in Alleinverantwortung ausgeführten Projekte haben sowohl Zeit- als auch Kostenpläne eingehalten bzw. sogar unterschritten.“

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