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Tiwag News

TIWAG begrüßt positiven UVP Bescheid für KW Kirchbichl

Nach einem intensiven Genehmigungsverfahren hat das Amt der Tiroler Landesregierung den positiven UVP-Bescheid erster Instanz für das Erweiterungsprojekt KW Kirchbichl ausgestellt.

„Wir begrüßen die Entscheidung. Das TIWAG-Innkraftwerk Kirchbichl liefert seit 75 Jahren zuverlässig Strom für Tirol. Im Zuge einer Sanierung und Erweiterung können wir die Effizienz der Anlage nachhaltig steigern und zusätzlich ca. 25 Prozent sauberen und regenerativen Strom pro Jahr erzeugen“, erklärt TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser. TIWAG-Vorstandsdirektor Johann Herdina ergänzt: „Wir investieren rund 110 Millionen Euro großteils in die heimische Wirtschaft und leisten einen weiteren Beitrag zur energiewirtschaftlichen Autonomie des Landes Tirol. Gleichzeitig wird dieses Vorhaben eine ökologische Sanierung der Innschleife bewirken.“

Am 25. Juli 2013 hatte die TIWAG das Projekt „Sanierung und Erweiterung Kraftwerk Kirchbichl“ beim Amt der Tiroler Landesregierung zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht. Nach Überarbeitungen und Projektergänzungen sowie der öffentlichen Auflage erfolgte am 14. November 2016 die öffentliche Ver-handlung. Zum Projekt wurden dabei keine Einwände erhoben. Bereits im Mai soll der Spatenstich erfolgen. Die Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist bis Ende 2020 vorgesehen.

Ökologische Sanierung der Innschleife

Im Zuge des Projekts wird durch Erhöhung der Ausbauwassermenge der Wirkungsgrad der Gesamtanlage weiter optimiert. Dies geschieht durch die Errichtung des Krafthauses Kirchbichl 2 (inklusive einer weiteren Turbine) sowie eines Dotierkraftwerks, mit dem die Restwasserabgabe auch zur Stromerzeugung genutzt wird. Insgesamt können zusätzlich rund 35 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr erzeugt werden.

Gleichzeitig kann die Anlagensicherheit verbessert und die gewässerökologische Durchgängigkeit (Fischwanderhilfe) inklusive Abgabe des erforderlichen Restwassers in der Innschleife nach Vorgaben des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans sichergestellt werden. „Der Ausbau der bestehenden Kraftwerksanlage wird für die kommenden 90 Jahre einen hohen Nutzwert bei geringen Eingriffen in die Umwelt erzielen“, ist Herdina überzeugt.

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