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Tiwag News

TIWAG verlängert Kooperation mit Tiroler Fischereiverband

Seit 25 Jahren arbeitet die TIWAG mit dem Tiroler Fischereiverband (TFV) eng zusammen, um die Artenvielfalt in den heimischen Fließgewässern zu gewährleisten. Jährliche Förderbeiträge der TIWAG im Rahmen von Gemeinschaftsprojekten stellen insbesondere die nachhaltige Aufzucht und den Besatz von Fischsetzlingen sicher.

Diese Zusammenarbeit wurde nun bis 2020 verlängert. „Die TIWAG hat großes Interesse an der Fortführung des Artenschutzprogrammes, um die Erhaltung und Verbreitung der Tiroler Inn-Äschen und Urforellen zu gewährleisten. Mit dem Tiroler Fischereiverband hat die TIWAG einen verlässlichen Partner an ihrer Seite“, betonte TIWAG-Vorstandsdirektor Johann Herdina anlässlich der Vertragsunterzeichnung mit Vertretern des Fischereiverbandes Ende Juni.

Fördertöpfe für Inn-Äschen und Tiroler Urforelle

Im Rahmen von Fördertöpfen sowie jährlichen Aufwandsentschädigungen wird der Tiroler Fischereiverband auch künftig in der Aufzucht von Äschen und der Tiroler Urforelle unterstützt. „Der Fischbestand ist am Inn und den meisten größeren Zubringern aufgrund diverser menschlicher Eingriffe stark gefährdet. Deshalb sind derartige Artenschutzprogramme notwendig“, erklärt Landesobmann Andreas Bachler.

Die Aufzucht autochthoner Äschensetzlinge und regelmäßige Besatzmaßnahmen in den Tiroler Innrevieren sowie geeigneten Innzuflüssen sollen einen gesunden und nachhaltigen Bestand gewährleisten. Beim Tiroler Urforellenprojekt stehen die Vermehrung danubischer Bachforellenlinien und deren Besatz in geeigneten Gewässern im Vordergrund.

Gemeinsame Forschung- und Entwicklungsprojekte

Darüber hinaus stellt die TIWAG auch für Forschung und Entwicklung finanzielle Mittel bereit, mit denen eingereichte Projekte finanziert werden, die von TIWAG und TFV gemeinsam beschlossen und getragen werden.

So wurde heuer mit dem TFV und dem Fischereiverein Prutz am Unterlauf der Fagge unter anderem ein Pilot-Projekt zum Erbrüten von Äschenlaich in sogenannten "Brutboxen" im Gewässer selbst erfolgreich gestartet. Nach der Inkubation konnten Mitte Mai hunderte Äschen-Larven aus den Boxen in die Freiheit entlassen werden. Durch diese Methode soll die Prägung an das Habitat erfolgen – mit dem Ziel, dass die erwachsenen Fische an den Ort zurückkehren und ablaichen, an dem sie selbst aus dem Ei geschlüpft sind.

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