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Tiwag News

TIWAG verzeichnete 2018 erneuten Gewinnanstieg

Der Gewinn vor Steuern konnte auf 78,4 Mio. Euro (2017: 75,8 Mio. Euro) und der Konzernumsatz auf 1.238,7 Mio. Euro (2017: 1.099,1 Mio.) gesteigert werden. Beim Konzernergebnis vor Steuern gab es einen leichten Rückgang auf 86,8 Mio. Euro (2017: 92,4 Mio. Euro). Der TIWAG-Konzern hat 2018 rd. 215 Mio. Euro in den Ausbau der für die Versorgung Tirols mit Strom, Gas und Wärme erforderlichen Infrastruktur investiert, wovon ein großer Teil als Wertschöpfung in Tirol verblieben ist.

Kraftwerksprojekte auf Kurs

„Mit der TIWAG als profitabelstem Landesunternehmen können wir den Weg in die Tiroler Energieautonomie aus eigener Kraft gestalten. Wir wollen uns langfristig von ausländischen Energieimporten unabhängig machen, indem wir die eigenen Ressourcen ausbauen. Mit den laufenden Kraftwerksprojekten GKI und Kirchbichl sowie dem geplanten Ausbau im Kühtai stellen wir die Weichen, um den Standort Tirol für die Zukunft und die nächsten Generationen abzusichern“, betont Eigentümervertreter LH Günther Platter.

Der Jahresabschluss 2018 wurde am Montag im Rahmen der Hauptversammlung genehmigt. Dabei wurden auch die auslaufenden Mandate für Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Schretter, seine zwei Stellvertreter Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf und Manfred Pletzer sowie Hannelore Weck-Hannemann um weitere drei Jahre verlängert. „Ich bin mit dem eingeschlagenen Kurs unseres Landesunternehmens sehr zufrieden. Der Aufsichtsrat leistet mit seiner Arbeit dazu einen wichtigen Beitrag“, so LH Platter.

Reinhard Schretter: „Der hohe Marktanteil von rund 85 Prozent im Stammgebiet unterstreicht die Zufriedenheit der Privat- und Geschäftskunden mit unserem Landesenergieversorger. Neben dem Kerngeschäft der sicheren Energieversorgung für Tirol setzt das Unternehmen auch sehr stark auf Innovation. So ist die TIWAG mittlerweile der größte Betreiber von E-Tankstellen in Tirol. Darüber hinaus bereitet die TIWAG ein Pilotprojekt für die Verknüpfung der Infrastrukturen Strom, Gas, Wärme und Wasserstoff vor.“

„Die gute Bilanz ist vor allem ein Verdienst unserer kompetenten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren ist die TIWAG wieder auf Kurs und schreibt stabile Gewinne, die wir für den ökologisch verträglichen Ausbau der Wasserkraft dringend benötigen. Nach dem letztjährigen kräftigen Preisanstieg an den Strombörsen ist die Lage aktuell einigermaßen stabil. Unter diesen Umständen sind für 2019 keine Strompreiserhöhungen bei den Standardtarifen vorgesehen“, erklärt TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser.

Regionale Wertschöpfung

Der TIWAG-Konzern wird heuer mit seinen über 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund 281 Mio. Euro in den Ausbau der Anlagen investieren und damit zu den größten Arbeitgebern und investitionsfreudigsten Unternehmen Tirols zählen. Allein in den letzten zehn Jahren wurden über 1,64 Milliarden Euro investiert. Damit zählt der TIWAG-Konzern zu den bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren im Land.

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