Bei einer Erlebnistour über das Baustellengelände erhielten die Interessierten Einblicke in die technischen Dimensionen des Pumpspeicherkraftwerks und in die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige Energieversorgung Tirols. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TIWAG standen entlang der Strecke für Fragen und Gespräche zur Verfügung und gaben persönliche Einblicke in ihren Arbeitsalltag auf der Baustelle. „Der große Zuspruch zeigt, wie stark das Interesse an der Energiezukunft Tirols ist. Es freut uns sehr, dass wir so vielen Menschen die Möglichkeit geben konnten, dieses Projekt kurz vor seiner Fertigstellung hautnah zu erleben“, sagt TIWAG-Projektleiter Klaus Feistmantl.
Ein besonderer Höhepunkt war die Möglichkeit für Besucherinnen und Besucher, selbst aktiv zu werden und sich direkt an Renaturierungsmaßnahmen zu beteiligen. Besucherinnen und Besucher pflanzten direkt vor Ort unter fachmännischer Anleitung rund 1.500 Zirben, Lärchen sowie Vogelbeeren und leisteten damit einen aktiven Beitrag zur ökologischen Gestaltung der Flächen rund um das Projekt. Im Zuge der Waldverbesserung wurden in letzten Jahren bereits 39.000 Stück im Längental neu gesetzt. Weitere 5.000 Bäume werden bis zum Sommer 2027 im Zuge der noch folgenden Rekultivierungsarbeiten der Baustelleneinrichtungsflächen gepflanzt werden. Auch das weitere Rahmenprogramm mit Kletterstation, kulinarischen Angeboten und der Radio-Live-Berichterstattung kam bei den Gästen sehr gut an.
Mit dem Pumpspeicherkraftwerk Kühtai 2 erweitert die TIWAG die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz um einen neuen Speicher mit einem Fassungsvermögen von rund 31 Millionen Kubikmetern. Dadurch kann erneuerbare Energie künftig noch flexibler gespeichert und bedarfsgerecht genutzt werden. „Der Ausbau der Wasserkraft ist eine Investition in die Energieversorgung der nächsten Generationen. Deshalb freut es mich besonders, dass so viele Familien und Kinder bei uns zu Gast waren. Wer die vielen Fragen und das große Interesse vor Ort gesehen hat, spürt, wie wichtig es ist, Energiezukunft greifbar zu machen und Einblicke in solche Projekte zu ermöglichen“, sagt TIWAG-Vorstand Alexander Speckle.