Diese Ziele verfolgt TIWAG auch mit dem Kraftwerk Imst-Haiming, das seit Herbst gebaut wird, und dem Pumpspeicher Versetz, für den die UVP läuft. Basis für alle Projekte ist die hochqualitative und interdisziplinäre Planung, die ökologische Aspekte oder den Schutz vor Naturgefahren von Anfang an berücksichtigt. Dafür sorgen interne und externe Top-ExpertInnen, die auch international hoch angesehen sind.
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist der Schlüssel zur Unabhängigkeit von fossilen Importen. Deshalb investiert TIWAG konsequent in die Energiezukunft – von neuen Pumpspeichern bis zu den Netzen. Allein im Jahr 2026 fließen dafür 585 Millionen Euro. Die zentralen Projekte im Wasserkraftbereich sind das Speicherkraftwerk Kühtai, das Kraftwerk Tauernbach-Gruben, das Kraftwerk Imst-Haiming und der Pumpspeicher Versetz, für den aktuell die Umweltverträglichkeitsprüfung läuft.
„Die Grundlage jedes Projekts ist eine qualitativ hochwertige Planung“, betont TIWAG-Vorstand Alexander Speckle. „Neben dem sehr großen internen Know-how holen wir bei der Planung neuer Wasserkraftwerke daher gezielt externe Spitzenexpertise an Bord. Denn die Energiewende braucht die besten Köpfe.“
International renommierte Partner
Die Bandbreite reicht von ökologischen Themen bis hin zu komplexen technischen Fragestellungen. Dafür arbeitet TIWAG mit international renommierten Partnern zusammen. Dazu gehören zum Beispiel Ökoteam – Institut für Tierökologie und Naturraumplanung, die Geosphere Austria, REVITAL Integrative Naturraumplanung GmbH oder die MoorexpertInnen von Naturraumplanung Egger e.U.
Auch die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft hat für TIWAG hohen Stellenwert. Zu den akademischen Partnern zählen unter anderem die Universität Innsbruck (Fakultät für technische Wissenschaften – Arbeitsbereich Wasserbau), die Universität für Bodenkultur (Institut Hydrobiologie und Gewässermanagement), die Technische Universität München (Zentrum Geotechnik) und die Österreichische Akademie der Wissenschaften. „Die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung bringt unseren Projekten echten Mehrwert. So entstehen sichere und umweltverträgliche Lösungen, die langfristig zukunftsfähig sind“, betont Speckle.
Eigene Engineering-Abteilung
Gleichzeitig tragen hunderte top ausgebildete TIWAG-MitarbeiterInnen, darunter zahlreiche perfekt ausgebildete und erfahrene TIWAG-IngenieurInnen, zur erfolgreichen Umsetzung der Projekte bei. „Unsere eigenen Fachabteilungen vereinen alle Kompetenzen, die für die Realisierung eines modernen Kraftwerks erforderlich sind: von der Konzeption über die Einreichplanung, das Behördenverfahren, die Beschaffung aller Komponenten und die Bauplanung über ökologische Belange bis hin zu Elektrotechnik, Maschinenbau und Bauausführung.“ TIWAG ist im Vergleich der österreichischen Landesenergieversorger mit ihrem Team im absoluten Spitzenfeld.
Strengstes Prüfverfahren für Infrastrukturprojekte
Diese gebündelte interne und externe Expertise schafft die Grundlage für fundierte Planungen. „Sie ist zudem entscheidend, um die hohen Anforderungen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zu erfüllen – dem strengsten Prüfverfahren für Infrastrukturprojekte in Österreich, erläutert Andreas Dengg, Projektleiter für das Ausbauvorhaben Pumpspeicher Versetz.“ „Heute ist es wichtiger denn je, die Brücke zwischen zukunftsorientierter Planung und Themen wie Ökologie oder Sicherheit zu schlagen. Dafür haben wir ein sehr schlagkräftiges, interdisziplinäres Team in TIWAG, das nicht nur über großes Know-how, sondern auch über langjährige Erfahrung bei der Umsetzung von Wasserkraftwerken im alpinen Raum verfügt.“
Die UVP stellt sicher, dass nur Projekte umgesetzt werden, die umweltverträglich sind. Allein beim Pumpspeicher Versetz umfassen die Fachbeiträge zu den Schutzgütern nach dem UVP-Gesetz rund 9.000 Seiten, dazu wurden etwa 440 Pläne erstellt. Derzeit erstellen die mehr als 50 unabhängigen PrüfgutachterInnen der UVP-Behörde das Umweltverträglichkeitsgutachten in den 46 Fachgebieten. Dieses wird öffentlich aufgelegt werden. Danach findet die mündliche Verhandlung statt.
Im Bild: Auch beim Kraftwerksprojekt Innstufe Imst-Haiming, das derzeit errichtet wird, kann TIWAG auf das Know-How interner wie externer Experten vertrauen.