Zuletzt wurde in Osttirol ein neues Wasserkraftwerk eröffnet. Mit einer jährlichen Erzeugung von rund 85 Mio. Kilowattstunden leistet die neue Anlage nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit der Haushalte und Betriebe vor Ort, sondern ist auch ein nächster Schritt für die Tiroler Energieautonomie. „Faktum ist: Noch immer hängen wir in Tirol und Europa zu viel am Öl- und Gashahn. Jede Krise im Nahen Osten schlägt daher auch bei uns voll durch. Der tägliche Blick auf die Zapfsäule lässt grüßen“, erklärt TIWAG-Vorstandsdirektor Michael Kraxner.
Für mehr Energieunabhängigkeit investiert TIWAG in den nächsten Jahren ein Rekordbudget von 2,5 Mrd. Euro – so viel, wie kein anderer Landesenergieversorger in Österreich. 2027 wird die erweiterte Kraftwerksgruppe im Kühtai ans Netz gehen. Voll auf Kurs sind auch die Bauarbeiten für das neue Kraftwerk Imst-Haiming - hier ist die Fertigstellung bis 2030 vorgesehen. Nach dem erfolgreichen Einstieg in ein Windparkprojekt in Niederösterreich plant TIWAG eine Verdoppelung der Erzeugung. Massiv ausgebaut werden soll auch die Elektrifizierung des Verkehrs mit 1.000 neuen Ladestationen.
Kraxner; „Bis 2040 wird sich der Strombedarf laut aktuellen Prognosen verdoppeln. Wir wollen als Landesenergieversorger unseren Beitrag leisten, die Wertschöpfung vor Ort und damit auch die Unabhängigkeit ausbauen. Mehr Eigenständigkeit bedeutet unterm Strich nämlich auch weniger Euros auf der Stromrechnung.“ Aktuell ist TIWAG der günstigste Landesenergieversorger in Österreich und hat mit über 200.000 Kunden so viele Kunden wie noch nie.